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Freitag, 9. November 2007
Ich hab es getan
katjawende, 21:17h
Zuerst möchte ich mich entschuldigen, dass es diesmal so lange gedauert hat einen neuen Bericht zu schreiben. Ist gar nicht so einfach preiswertes Internet zu finden. Jetzt ist es aber soweit und ihr solltet euch ein wenig Zeit nehmen. Wird etwas länger heute.
Beginnen möchte ich mit dem Satz " Die Welt ist ein Dorf". Da fliegt man schon ans Ende der Welt (Queenstown/Neuseeland) und wen trifft man da... Knut. Für alle, die Knut nicht kennen, er ist der Ehemann meines Torwarts. Ist schon unglaublich was für Zufälle es doch gibt. Das war das Highlight, als ich das 2. Mal in Queenstown war. Danach führte mich meine Reise nach Christchurch. Schöne Stadt. Hab nicht so viel gesehen, da ich den nächsten Tag gleich weiter gefahren bin. Konnte es nicht mehr erwarten endlich nach Kaikoura zu kommen. Zu den Delfinen. Außerdem hatte ich auch nicht mehr viel Geld und musste genau überlegen für was ich es ausgebe. Vielen Dank nochmal an meine Eltern und meine Oma, die mir etwas überwiesen haben. Habe es verdammt gut investiert. Obwohl es zu beginn nicht danach aussah, dass ich meinen Traum erfüllen kann. Als ich am Freitag in Kaikoura angekommen bin, bin ich sofort zum Dolphin Encounter gegangen, um mich für das Dolphin Swimming fertig zu machen. Wir haben Taucheranzüge bekommen, Taucherbrille, Schnorchel und was man alles so brauch. DAnn wurde ein Video gezeigt, wo erklärt wurde das die Delphine wilde Lebewesen sind und nicht trainiert.Sie kommen nicht zu uns sondern wir müssen zu ihnen, wenn sie es zulassen. Manchmal wollen sie nicht und dann kann man auch nicht mit ihnen schwimmen. Falls man es aber kann, muss man versuchen wie eine Delphin zu sein. Nichts leichter als das. Delphine sind Tiere, die auf Geräuche reagieren und deshalb wird empfohlen komische Geräuche mit dem Schnorchel zu machen. Na da. Wenn das die armen Tiere nicht erschreckt, wenn eine Horde von Menschen ins Wasser sprigt und in den Schnorchel grunzt. Wie auch immer. Ersteinmal muss man Delphine finden bevor man grunzend durchs Wasser schwimmt. Uns wurde schon gesagt, dass das Meer etwas rau ist und Wolken aufziehen(meine Güte, schlimmer als nach Steward Island kann es nicht sein). Wir fuhren also los, um Delphine zu finden. Taten es aber nicht. Da die Wellen zu hoch waren, konnte man keine Finne sehen. DIe Leute arbeiten nur mit den eigenen Augen. Radar und GPS wird nicht benutzt, um die TIere zuschützen. Nach einer stunde etwas sind wir wieder zurückgefahren ohne auch nur einen Delphin zu sehen. Einen albatross gab es, aber dafür habe ich nicht bezahlt. Schlecht ist mir auch nicht geworden, aber das wär mir auch egal gewesen. Auf dem Festland angekommen, gab es das ganze Geld zurück und ich habe gleich für den nächsten MOrgen gebucht. Bin dann zum Office für das Whale watching gegangen und habe für Sonntag morgen gebucht. Am nächsten Morgen bin ich mit neuer Hoffnung zum Dolphin Encounter gelaufen, um dann zu hören, dass der komplette Samstag gecancelt wurde, wegen schlechtem Wetter. Na supi. Also dann auf ein Neues am Sonntag Nachmittag. Alle guten Dinge sind ja bekanntlich 3. Um überhaupt etwas zu machen, habe ich mich für reiten entschieden. Wollte erst 2 Stunden machen, aber die Leute aus dem Hostel meinten 1 Stunde reicht. Und sie hatten recht. Es war wunderschön und entspannend. Man hat mir gezeigt, wie man das Pferd zum Laufen bringt, zum Stehen und wie es nach rechts oder links läuft. Es waren 2 Guides dabei und dann ging es über Stock und Stein und 2 mal durch einen Fluss. Am Anfang ganz langsam und gemütlich und dann mal kurzzeitig im leichten Galopp. War lustig, aber etwas anstrengend sich zu halten. Nach dem Absteigen habe ich auch gemerkt warum 1 Stunde für Leute, die einmal im Jahr reiten gehen, ausreicht. Das etwas unangenehme Gefühl an den Beinen hab ich aber gerne in Kauf genommen.
Mit Vorfreude auf die Wale und ein etwas ungewissen Gefühl, ob es mit den Delfinen klappt, bin ich Sonntag morgen aufgestanden und zum Whalewatch Office gegangen. Da die See wieder etwas unruhig war, habe ich mich entschieden für 2 Dollar eine Tablette gegen Seekranheit zu kaufen. Habe sie auch rechtzeitig eingenommen. Die Bootsfahrt verlief zu beginn super bis wir dann angehalten haben, damit der Kapitän lauschen kann, ob Wale ind er Nähe sind. dazu benutzt er ein Mikrofon. auch hier gibt es kein Radar oder GPS oder so. Damit der Kapitän auch alles hört, wurde der Motor ausgemacht. Das Boot hat jede Welle mitgenommen und ich auch. Bis dahin ging es aber noch und die Pille wird schon helfen. Es wurde dann auch ein Wal geortet un d los ging die Fahrt. Ca 15-20 Meter waren wir entfernt, aber es ist trotzdem atemberaubend so ein Moment. Mein erster Wal life in Natura. Schön. DA noch Zeit war, sind wir auf die Suche nach einem neuen Wal gegangen. das war nicht gut. Als wir den dann gefunden haben und der Motor abgeschaltet wurde, ging es mir schon nicht so gut. Ich bin dann raus, mit einer Tüte in der Hand, um den zweiten Wahl auch zu sehen. Hab ich auch. Nur zum fotografieren war ich nicht fähig, da ich die 2 Dollar für die Antiseekrankwerdpille in die Tüte gespuckt habe. Danach ging es mir aber wiedre super. Auf dem Rückweg durfte ich dann zum ersten mal einen Blick auf Delfine werfen. Sind schon beeindruckende Tiere. Whalewatching erfolgreich überstanden. Und nun Versuch Nummer 3 Dolphinswim. Aber erstmal was essen. Mit etwas Neuen im Magen ging es wieder los. Diesmal sah es ganz gut aus. Wir durften uns zumindest die Taucheranzüge anziehen, haben Video geschaut und sind aufs Meer gefahren. Und da waren sie. Delfine. Dann hieß es tauchfertig machen, Kamera schnappen (Einweg Unterwasserkamera) und rein ins Wasser. Beim ersten Versuch habe ich keinen Delfin gesehen. Ich hatte auch mehr mit mir zu tun, da mein ganzer Körper bgestreikt hat. Das Wasser war so schweine kalt. Wir mussten dann aufs Boot zurück um wieder Näher an die Delfine zu kommen. Der zweite Versuch war erfolgreicher. Unter mir Delfine, neben mir Delfine. Ob die Fotos was geworden sind weiß ich nicht, da die Delfine ziemlich schnell sind und ich jedesmal erschrocken bin . Die waren so nah.Alle anderen waren sehr damit beschäftig Geräuche durch den Schnorchel zu machen. Das hätte mal einer aufnehmen müssen. Der Moment war immer relativ kurz, da die Delfine jedesmal weggeschwommen sind. Gut, die dachten sich wahrscheinlich "was macht die Seekuh hier, wir müssen hier falsch sein". Aber ich bin jetzt glücklich und kann nach Deutschland zurück kommen. hab nämlich meiner Mami geasgt, dass ich erst wieder komme, wenn ich mit den Delfinen geschwommen bin. Am Montag dachte ich mir ich könnte auch noch mit den Pelzrobben schwimmen, aber das Meer war mal wieder zu rau. Schnorchel ging auch nicht, da durch das raue Meer der Sand aufgewühlt wurde. Dafür habe ich am abend den nachthimmel beobachtet und mir erklären lassen. Für alle die, die in Astronomie nicht aufgepasst haben, hier gibt es komplett andere Sterne nur die Sternzeichen wie Löwe und so gibt es hier auch. Ich habe den Jupiter gesehen, Magelanwolken, Alpha Centauri, die Milchstraße und ein paar andere Sachen. Der Guide hat noch ein paar Maori Legenden erzählt und Tee und Milkyway verteilt. War wunderschön. Und den nächsten Tag konnte ich das Sealswim machen. Die Robben sind schon lustige Tiere. Manchmal haben sie einem direkt angeschaut und dann entschieden etwas weiter zu schwimmen. Da sind vielleoch ein paar Bilder geworden, da die Robben sich Zeit genommen haben mit dem Wegschwimmen. Kaikoura ist mein Eldorado. Wunderschön und faszinierend. Eine Woche traumhaftes Wetter. Bis auf Samstag. Sonnenschein, Sonnenschein, Sonnenschein. Und dazu gibt es noch ein paar Bilder, um euch etwas Neidig zu machen.
Beginnen möchte ich mit dem Satz " Die Welt ist ein Dorf". Da fliegt man schon ans Ende der Welt (Queenstown/Neuseeland) und wen trifft man da... Knut. Für alle, die Knut nicht kennen, er ist der Ehemann meines Torwarts. Ist schon unglaublich was für Zufälle es doch gibt. Das war das Highlight, als ich das 2. Mal in Queenstown war. Danach führte mich meine Reise nach Christchurch. Schöne Stadt. Hab nicht so viel gesehen, da ich den nächsten Tag gleich weiter gefahren bin. Konnte es nicht mehr erwarten endlich nach Kaikoura zu kommen. Zu den Delfinen. Außerdem hatte ich auch nicht mehr viel Geld und musste genau überlegen für was ich es ausgebe. Vielen Dank nochmal an meine Eltern und meine Oma, die mir etwas überwiesen haben. Habe es verdammt gut investiert. Obwohl es zu beginn nicht danach aussah, dass ich meinen Traum erfüllen kann. Als ich am Freitag in Kaikoura angekommen bin, bin ich sofort zum Dolphin Encounter gegangen, um mich für das Dolphin Swimming fertig zu machen. Wir haben Taucheranzüge bekommen, Taucherbrille, Schnorchel und was man alles so brauch. DAnn wurde ein Video gezeigt, wo erklärt wurde das die Delphine wilde Lebewesen sind und nicht trainiert.Sie kommen nicht zu uns sondern wir müssen zu ihnen, wenn sie es zulassen. Manchmal wollen sie nicht und dann kann man auch nicht mit ihnen schwimmen. Falls man es aber kann, muss man versuchen wie eine Delphin zu sein. Nichts leichter als das. Delphine sind Tiere, die auf Geräuche reagieren und deshalb wird empfohlen komische Geräuche mit dem Schnorchel zu machen. Na da. Wenn das die armen Tiere nicht erschreckt, wenn eine Horde von Menschen ins Wasser sprigt und in den Schnorchel grunzt. Wie auch immer. Ersteinmal muss man Delphine finden bevor man grunzend durchs Wasser schwimmt. Uns wurde schon gesagt, dass das Meer etwas rau ist und Wolken aufziehen(meine Güte, schlimmer als nach Steward Island kann es nicht sein). Wir fuhren also los, um Delphine zu finden. Taten es aber nicht. Da die Wellen zu hoch waren, konnte man keine Finne sehen. DIe Leute arbeiten nur mit den eigenen Augen. Radar und GPS wird nicht benutzt, um die TIere zuschützen. Nach einer stunde etwas sind wir wieder zurückgefahren ohne auch nur einen Delphin zu sehen. Einen albatross gab es, aber dafür habe ich nicht bezahlt. Schlecht ist mir auch nicht geworden, aber das wär mir auch egal gewesen. Auf dem Festland angekommen, gab es das ganze Geld zurück und ich habe gleich für den nächsten MOrgen gebucht. Bin dann zum Office für das Whale watching gegangen und habe für Sonntag morgen gebucht. Am nächsten Morgen bin ich mit neuer Hoffnung zum Dolphin Encounter gelaufen, um dann zu hören, dass der komplette Samstag gecancelt wurde, wegen schlechtem Wetter. Na supi. Also dann auf ein Neues am Sonntag Nachmittag. Alle guten Dinge sind ja bekanntlich 3. Um überhaupt etwas zu machen, habe ich mich für reiten entschieden. Wollte erst 2 Stunden machen, aber die Leute aus dem Hostel meinten 1 Stunde reicht. Und sie hatten recht. Es war wunderschön und entspannend. Man hat mir gezeigt, wie man das Pferd zum Laufen bringt, zum Stehen und wie es nach rechts oder links läuft. Es waren 2 Guides dabei und dann ging es über Stock und Stein und 2 mal durch einen Fluss. Am Anfang ganz langsam und gemütlich und dann mal kurzzeitig im leichten Galopp. War lustig, aber etwas anstrengend sich zu halten. Nach dem Absteigen habe ich auch gemerkt warum 1 Stunde für Leute, die einmal im Jahr reiten gehen, ausreicht. Das etwas unangenehme Gefühl an den Beinen hab ich aber gerne in Kauf genommen.
Mit Vorfreude auf die Wale und ein etwas ungewissen Gefühl, ob es mit den Delfinen klappt, bin ich Sonntag morgen aufgestanden und zum Whalewatch Office gegangen. Da die See wieder etwas unruhig war, habe ich mich entschieden für 2 Dollar eine Tablette gegen Seekranheit zu kaufen. Habe sie auch rechtzeitig eingenommen. Die Bootsfahrt verlief zu beginn super bis wir dann angehalten haben, damit der Kapitän lauschen kann, ob Wale ind er Nähe sind. dazu benutzt er ein Mikrofon. auch hier gibt es kein Radar oder GPS oder so. Damit der Kapitän auch alles hört, wurde der Motor ausgemacht. Das Boot hat jede Welle mitgenommen und ich auch. Bis dahin ging es aber noch und die Pille wird schon helfen. Es wurde dann auch ein Wal geortet un d los ging die Fahrt. Ca 15-20 Meter waren wir entfernt, aber es ist trotzdem atemberaubend so ein Moment. Mein erster Wal life in Natura. Schön. DA noch Zeit war, sind wir auf die Suche nach einem neuen Wal gegangen. das war nicht gut. Als wir den dann gefunden haben und der Motor abgeschaltet wurde, ging es mir schon nicht so gut. Ich bin dann raus, mit einer Tüte in der Hand, um den zweiten Wahl auch zu sehen. Hab ich auch. Nur zum fotografieren war ich nicht fähig, da ich die 2 Dollar für die Antiseekrankwerdpille in die Tüte gespuckt habe. Danach ging es mir aber wiedre super. Auf dem Rückweg durfte ich dann zum ersten mal einen Blick auf Delfine werfen. Sind schon beeindruckende Tiere. Whalewatching erfolgreich überstanden. Und nun Versuch Nummer 3 Dolphinswim. Aber erstmal was essen. Mit etwas Neuen im Magen ging es wieder los. Diesmal sah es ganz gut aus. Wir durften uns zumindest die Taucheranzüge anziehen, haben Video geschaut und sind aufs Meer gefahren. Und da waren sie. Delfine. Dann hieß es tauchfertig machen, Kamera schnappen (Einweg Unterwasserkamera) und rein ins Wasser. Beim ersten Versuch habe ich keinen Delfin gesehen. Ich hatte auch mehr mit mir zu tun, da mein ganzer Körper bgestreikt hat. Das Wasser war so schweine kalt. Wir mussten dann aufs Boot zurück um wieder Näher an die Delfine zu kommen. Der zweite Versuch war erfolgreicher. Unter mir Delfine, neben mir Delfine. Ob die Fotos was geworden sind weiß ich nicht, da die Delfine ziemlich schnell sind und ich jedesmal erschrocken bin . Die waren so nah.Alle anderen waren sehr damit beschäftig Geräuche durch den Schnorchel zu machen. Das hätte mal einer aufnehmen müssen. Der Moment war immer relativ kurz, da die Delfine jedesmal weggeschwommen sind. Gut, die dachten sich wahrscheinlich "was macht die Seekuh hier, wir müssen hier falsch sein". Aber ich bin jetzt glücklich und kann nach Deutschland zurück kommen. hab nämlich meiner Mami geasgt, dass ich erst wieder komme, wenn ich mit den Delfinen geschwommen bin. Am Montag dachte ich mir ich könnte auch noch mit den Pelzrobben schwimmen, aber das Meer war mal wieder zu rau. Schnorchel ging auch nicht, da durch das raue Meer der Sand aufgewühlt wurde. Dafür habe ich am abend den nachthimmel beobachtet und mir erklären lassen. Für alle die, die in Astronomie nicht aufgepasst haben, hier gibt es komplett andere Sterne nur die Sternzeichen wie Löwe und so gibt es hier auch. Ich habe den Jupiter gesehen, Magelanwolken, Alpha Centauri, die Milchstraße und ein paar andere Sachen. Der Guide hat noch ein paar Maori Legenden erzählt und Tee und Milkyway verteilt. War wunderschön. Und den nächsten Tag konnte ich das Sealswim machen. Die Robben sind schon lustige Tiere. Manchmal haben sie einem direkt angeschaut und dann entschieden etwas weiter zu schwimmen. Da sind vielleoch ein paar Bilder geworden, da die Robben sich Zeit genommen haben mit dem Wegschwimmen. Kaikoura ist mein Eldorado. Wunderschön und faszinierend. Eine Woche traumhaftes Wetter. Bis auf Samstag. Sonnenschein, Sonnenschein, Sonnenschein. Und dazu gibt es noch ein paar Bilder, um euch etwas Neidig zu machen.
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