Dienstag, 20. November 2007
Cape Reinga und die Dünen
Nachdem ich das Crossing hinter mich gebracht habe, bin ich zurück nach Auckland gefahren und habe mich einige Zeit bei Bille eingenistet. Bille ist eine ehemalige ATV-Spielerin und lebt seit 5 Jahren hier. Ich hatte mich dann entschieden den Rest der Nordinsel noch zu bereisen und bei Stray ( das Bsunternehmen) gebucht.
Erster Stop war Bay of Islands. Heißt so, weil sich in dieser Bucht ca 144 größere und kleinere Inseln befinden. Den nächsten Tag führte uns der Weg ganz hoch in den Norden zum Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt von Neuseeland. Dort treffen Tasmansea und Pazifik aufeinander. Andiesem Tag war es verdammt windig und man hatte auf dem Weg zum Leuchturm unheimliche Schwierigkeiten zu laufen. Der Wind kam immer schön von der Seite und schubste ein immer hin und her.Ich am Cape Reinga. Echt windig.
Auf dem Rückweg ging es zu großen Sanddünen. Sah wirklich beeindruckend aus. Ich war zwar noch nie in der Sahara, kann mir aber jetzt etwa vorstellen, wie es dort aussehen nuss. Berge meterhoch aus Sand soweit das Auge reichte. Wunderschön.
Und jetzt kommt das coolste überhaupt. Der Busfahrer gab uns allen ein Bodybord und dann ging es rauf auf die Düne. Stellt euch vor ihr lauft am strand lang durch feinen, weichen Sand. Schönes Gefühl, oder? Und jetzt das ganze bergauf. War nicht mehr so schön sonder richtig anstrengend. Wieder etwas Training für die Wadeln und so. Nicht nur dass man einen Sandberg hochlaufen musste, man hatte zur Erschwerung noch das Bodybord unterm Arm und der Wind kam sehr stark von der Seite. Oben angelangt hieß es Bodybord hinlegen, sich selber drauf legen und ab geht die Luzi. Super geil. Ein riesen spaß und ich hab noch nie soviel Sand gefressen. Und das lag nicht daran, dass ich vom Bord gefallen bin bei der ersten Fahrt (musste runter, sonst hätte ich jemanden überfahren). Nee. Lag daran, dass man liogischerweise nah am Boden lag und dort der Wind den Sand schön auf Gesichtshöhe herumgewirbelt hat. Aber was solls. Dreck reinigt den Magen. Darum gleich nochmal den strapaziösen Weg rauf und mit Vollgas runter. Das war echt ein Gaudi. ab geht die Luzi.Der Rückweg mit dem Bus ( wir hatten einen mit ganz großen Reifen) war auch supi. Wir waren die einzigsten, die den Ninety Mile Beach (ist in Wirklichkeit gar ncht 90 Meilen lang sondern nur 70 oder so) entlang fahren konnten. Das Problem für die anderen normalen Reisebusse war die Flut, die sich gerade auf dem Rückzug befand. Wir konnten schön durch, durften aber nicht überall anhalten, da der Bus sonst im sand versunken wäre. Auf dem Weg begegnete uns dann noch eine große Pelzrobbe, die sich gerade die Sonne auf die Nase hat scheinen lassen. Kurz vor Paihia, wo meine Unterkunft war, gab es noch einen kurzen Stop für Fish and Chips. Super frisch und super lecker. War echt ein schöner und gelungener Tag.
Den nächsten Tag bin ich zu den Harurafalls gelaufen. Ca 2-3 stunden eine strecke. Auf einem Hinweisschild stand, dass man nur 4km laufen kann und dann der Weg gesperrt ist. Man sozusagen nicht zu den Wasserfällen kommt. Supi. Bin trotzdem losgelaufen. War ein schöner Spaziergang. Durch Busch und Mangrovenwald. Sehr schön und interessant. Irgendwan kamm auch das Ende des Weges. Ein schild sagte. Track closed. Man konnte auch sehen warum. Heruntergefallene Erde und Bäume lagen auf dem schmalen Weg. Man konnte aber auch sehe, dass schon einige den weg trotzdem gegangen sind. so auch ich. Nur noch 1km bis zum Wasserfall. Da hält mich doch kein Schild davon ab mein Ziel zu erreichen. Nur weil dasteht gesperrt, heißt es nicht, dass es nicht weitergeht. Also einfach drumherum und weiter gehts. Der Wasserfall selber war nicht so toll, aber dafür konnte ich einige Vögel sehen, die ihre Jungen gefüttert haben. auch sehr schön. Die nächsten tage lag ich faul am strand. Hihi. Tut unheimlich gut. Muss mich noch etwas erholen bevor ich zum Ernst des Lebens zurückkehre.

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...He...
Katie,

die Sache mit dem Bodyboard muss wirklich fetzig sein...vermutlich wie Snowboard auf dem Sand....! Ihr seid also richtig durch das Wattenmeer gefahren? Hast Du ein paar Fotos von den Mangroven gemacht? Übrigens habe ich leider Deinen Beitrag auf Pro7 verpasst...aber irgendjemand hat ihn sicher aufgenommen.

Schön, dass Du das mit den Fotos hinbekommen hast...

LG aus Leipzig
Lars

PS: Du hast einen Haufen Kommentare in den Gästebüchern vom HCLG und ATV...;-)!

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